TikTok · KurzvideoDCI-Lernprojekt

Stories From Germany — TikTok Creative

„18 Jahre im Dienst der Gäste. Dieses Jahr habe ich selbst ausgecheckt.“ Ein Kurzvideo-Konzept auf Basis meines eigenen Berufswechsels: Hook, Storybogen, Skript, Drehplan und Schnitt.

Meine Rolle
Konzept, Skript, Dreh, vor der Kamera, Schnitt
Team
2 (jede Person mit eigener Geschichte)
Status
Video produziert

01Projektüberblick

Stories From Germany ist eine DCI-Übungsmarke, die persönliche Geschichten von Menschen in Deutschland sammelt. Die Aufgabe: eine TikTok-Anzeige, die Lust macht, die eigene Geschichte zu teilen.

Meine Projektpartnerin und ich haben jeweils eine persönliche Geschichte nach derselben Struktur geschrieben. Meine heißt „Checking Out“: Nach 18 Jahren in Hotels in Lima, New York und Deutschland habe ich die Hotellerie verlassen, um Digitales Marketing und KI zu lernen.

02Geschäftliche Herausforderung

Ein Aufruf, Geschichten zu teilen, funktioniert nur, wenn das Beispiel echt wirkt. Das Video musste in den ersten drei Sekunden Aufmerksamkeit gewinnen, in weniger als einer halben Minute eine ganze Geschichte erzählen und am Ende an die Zuschauer übergeben — ohne wie Werbung auszusehen.

03Zielgruppe

  • Menschen, die in Deutschland leben, besonders Expats und Quereinsteiger
  • Zuschauer, die auf ehrliches Erzählen direkt in die Kamera stärker reagieren als auf polierte Markeninhalte
  • Die meisten schauen ohne Ton — die Geschichte muss über Texteinblendungen und Untertitel funktionieren

04Kampagnenziel

Zuschauer dazu bringen, ihre eigene Geschichte bei Stories From Germany zu teilen — mit einem Berufswechsel als Beispiel. Handlungsaufforderung: „Das ist meine Geschichte. Was ist deine?“

05Strategie und Vorgehen

  • Hook in den ersten drei Sekunden: „18 Jahre im Dienst der Gäste. Dieses Jahr habe ich selbst ausgecheckt.“
  • Ein Bogen in vier Teilen: Ambition (die Hotelkarriere), Wendepunkt (jeder Feiertag bei der Arbeit, eine große Frage), Entscheidung (zurück auf die Schulbank), Handlungsaufforderung.
  • Ein visueller Anker: das Namensschild aus dem Hotel. Am Anfang trage ich es, am Ende liegt es neben einem Laptop.
  • Ein Format, das zur Plattform passt: vertikal 9:16, 25–30 Sekunden, Tageslicht, direkt in die Kamera, eingebrannte Untertitel.
  • Ein 15-Minuten-Drehplan mit einem Ort und drei Requisiten, damit sich die Idee ohne Budget umsetzen lässt.
  • Ton: ehrlich, warm, im Gesprächston. Kleine Versprecher bleiben drin.

06Mein eigener Beitrag

  • Konzept, Hook und Storybogen aus meinem eigenen Berufswechsel entwickelt.
  • Das Skript Einstellung für Einstellung mit Sprechtext und Texteinblendungen geschrieben — gemeinsam mit einer Kurskollegin, die ihre eigene Geschichte im selben Format geschrieben hat.
  • Den Dreh geplant, mit dem Handy gefilmt und selbst vor der Kamera gestanden.
  • Das fertige Video mit Untertiteln geschnitten sowie Caption und Hashtags geschrieben.

07Creatives und Screenshots

„Checking Out“ — das fertige 9:16-Video, mit dem Handy an einem Ort gedreht.

Dokumente

08Eingesetzte Tools

  • TikTok (creative formats)
  • Smartphone camera
  • Video editing with burned-in subtitles
  • AI-assisted script drafting

09KPIs

Was ich messen würde — es lief keine Kampagne

Hook: Anteil der Zuschauer, die nach drei Sekunden noch dabei sind
3 s
Länge: Anteil der Zuschauer, die bis zum Ende schauen
25–30 s
Geteilte Geschichten, Kommentare und Profilbesuche
1 CTA

Das Video entstand als kreative Übung und wurde nicht als bezahlte Anzeige geschaltet. Das sind die Messgrößen, an denen ich es beurteilen würde — keine Ergebnisse.

10Wichtigste Erkenntnisse

  • Der Hook ist ein Versprechen. Der Rest des Videos muss es halten.
  • Ein Gegenstand kann eine ganze Geschichte tragen. Das Namensschild neben dem Laptop sagt „Berufswechsel“ schneller als jeder Satz.
  • Ein Plan macht es leichter, natürlich zu klingen: Sobald die Struktur stand, konnte ich die Sätze auf meine Art sagen.
  • Mehr als 15 Jahre Gäste lesen waren ein gutes Training dafür, ein Publikum zu lesen.

Lust, über dieses Projekt zu sprechen?

Ich erkläre gern die Überlegungen dahinter.

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